die Welt zu unseren Füßen

May 19, 2017

Wir blicken hinab auf vertraute Straßenzüge, bekannte Gebäude und das rege Alltagstreiben der Stadt. Für dich ist das alles wohl lange nicht so vertraut und bekannt wie für mich, aber das tut ja auch nichts zur Sache. 

Uns umgibt ein Meer aus Dächern, rot und blau und grau und schwarz. Siehst du das Gebäude da unten? Das Rathaus. Das Alte, das Neue. Eine Burg. Und die Dächer mit den kleinen Türmchen am Markt, die mag ich besonders. Und das Eckhaus dort und diese Kirche. Die Straße da fahre ich jeden Tag zur Arbeit entlang. Krass, wie grün die Stadt eigentlich ist, dort sieht man die riesige Wiese. Und da? Irgendwo da hinten wohne ich.

Wir stehen dort oben, schauen über eine Stadt, die bis in die Ferne reicht. Wir fühlen uns klein, im Vergleich zu dem, was sich da unter uns befindet und sich bis weit über den Horizont hinaus erstreckt. Und doch blicken wir hinab und sind irgendwie ganz groß. Denn die Welt liegt uns zu Füßen. Und wir müssen nur das Beste daraus machen.

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