Blablabla

March 10, 2017

Manchmal tue ich mich echt schwer damit, einen geeigneten Text zu Bildern zu schreiben, die ich eigentlich nur einfach so posten möchte. Weil sie mir gefallen und ich sie teilen möchte, ohne groß irgendwas dazu zu sagen zu haben. 

Oft hält mich das davon ab, überhaupt damit anzufangen, einen Post zusammzustellen, der vordergründig aus Fotos besteht und bei dem es weniger um einen tiefgründigen Inhalt geht. So kommt es, das Bilder immer ewig in ihren Ordnern bleiben oder vielleicht sogar nie geteilt werden. Und falls ich dann doch mal dazu komme, sie in einen Entwurf zu packen, dann steht hier in den meisten Fällen am Anfang erstmal nur blablabla. Und der Text kommt dann später dazu. Manchmal muss ich mich richtig dazu zwingen, Worte zu finden. Würde ich euch das nicht jetzt gerade erzählen, würde hier vermutlich noch ein paar Tage lang nur blablabla stehen und ich wüsste nicht, was ich den Fotos groß hinzufügen sollte.

Ich meine, seht doch selbst: Sonnenuntergangserinnerungen von Ende Januar. (So lange ruhen die Fotos schon!) Der Schnee ist mittlerweile geschmolzen und die Sonne geht glücklicherweise auch schon etwas später unter. Eiskalt war es da oben in den Weinbergen, und windig. Aber für den Ausblick lohnt sich das bisschen Frieren immer wieder.

Versteht das hier übrigens nicht falsch. Ich liebe es, zu bloggen. Mit allem drum und dran. Ich liebe es, Fotos zu schießen und zu bearbeiten und Posts zusammenzustellen, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, sie werden nur von ein oder zwei Personen gelesen. Aber immerhin. Ein oder zwei Personen, die vielleicht durch meine Fotos ein bisschen was von der Welt und ihrer Schönheit sehen können. Oder durch meine Texte, die ich ja doch manchmal schreibe (wenn, dann nämlich immer gleich richtig), inspiriert oder zum Nachdenken angeregt werden. (Ich habe übrigens einen ganzen Haufen eher textlastiger Posts zu den verschiedensten Themen in Planung, die hoffentlich so nach und nach kommen werden!) 

Aber manchmal habe ich einfach nichts zu sagen. Und ich denke, es braucht auch nicht immer tiefgründige Worte. Denn manchmal verbinde ich mit Fotos einfach nur eine Erinnerung. Einen Moment, den ich teilen möchte, damit ihr ihn vielleicht für zwei Sekunden irgendwie miterleben könnt. Oder weil ich ein Gefühl vermitteln möchte. Oder einfach, damit ich später wiederkommen und mich selbst wieder erinnern kann.

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