Meer/mehr

November 23, 2016

Nachdem ich in den letzten Wochen gefühlt nur Fotos von Waldwanderungen geteilt habe, ist es jetzt mal an der Zeit für ein bisschen Meer/mehr.

Eigentlich stand dieses Jahr gar kein richtiger Urlaub mehr auf meinem Plan, doch irgendwie kommt ja eh immer alles anders als geplant, so auch in diesem Fall. Statt an irgendeinem kalten, herbstlichen Montagmorgen also wie gewöhnlicherweise mit der Bahn zur Arbeit zu fahren, stieg ich in ein silbernes Auto und fuhr ans Meer. (Oder eher, ich lies mich fahren. Ich fahre echt nur sehr selten und ungern selbst, was ich hoffentlich demnächst mal in den Griff bekommen und ändern kann. Wolltet ihr das wissen? Sicherlich nicht.)

Mein letzter Besuch an der Küste lag schon eine ganze Weile zurück, umso vorfreudiger war ich auf die Weite, die Wellen, den Wind. Da November auch nicht unbedingt der beliebteste Monat für ausgedehnte, entspannte, sonnige und vorallem warme Strandbesuche ist, waren die Promenaden, Seebrücken und Sandstrände erwartungsgemäß wie leergefegt. Ich konnte Stunden am verlassenen Wasser verbringen, dem Rauschen zuhören und versuchen, die kleinen Wasserbläschen mit der Kamera einzufangen. Faszinierend, wie das weiche Nass über den Sand schwappt, Welle für Welle, immer anders, immer ein Stückchen weiter. Wie es zwischen den Steinen gurgelt, wie die hinaufspritzenden Tröpfchen im Sonnenlicht funkeln, wie man die Zeit und die Welt vergessen kann, wenn man hinaus auf den Horizont schaut.

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1 comment/s

  1. Die Bluberblasen! Und die Bokeh-Tropfen. Wunderschick :)

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